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Welpenaufzucht

Die Vorbereitungen auf einen Wurf beginnen bei uns schon immer recht zeitig. 

Im Vorfeld erfordert die Suche nach dem "richtigen" Deckrüden genauso viel Sorgfalt, wie die Suche nach den "richtigen" Welpeneltern. Für Beides gilt - ein vorheriges Kennenlernen ist nicht nur erwünscht, sondern ein Muss!

Es versteht sich von selbst, dass von unserer Hündin, sowie auch vom geplanten Rüden alle geforderten Voraussetzungen für einen Deckakt erfüllt wurden und vorliegen. Dies sind unter anderem die gesundheitlichen Untersuchungen, eine bestandene Zuchtzulassungsprüfung und regelmäßige Weiterbildungen der Zweibeiner, um nur einige zu nennen. Nur damit erhält man die "Zuchtkarte" und somit die Genehmigung für einen Wurf.

 

Nach der Belegung stehen dann für die Hündin einige Tierarztbesuche an, die neben der meist sehr ersehnten Ultraschalluntersuchung auch noch die notwendigen Herpesimpfungen beinhalten.

Ungefähr 10 Tage vor dem errechneten Geburtstermin wird dann die Wurfkiste im Wohnzimmer aufgebaut und alle notwendigen Dinge bereitgestellt.

Für die achtwöchige Welpenaufzucht und die damit verbundene Rundumbetreuung aller Vierbeiner, nutzen wir einen großen Teil unseres Jahresurlaubs.

Die Welpen werden im Haus geboren und verbringen dort, gemeinsam mit unserem Rudel, ihre ersten 4 Wochen. Eine Übernachtungsmöglichkeit für die Zweibeiner steht in dieser Zeit nah an der Wurfkiste.

Wir „bemuttern“  unsere Hündin natürlich nicht ununterbrochen, aber es ist immer einer von uns anwesend und kann helfen, wenn es erforderlich ist. In dieser Zeit empfangen wir auch noch keine Welpenbesucher, um der Mama und den Kleinen ausreichend Zeit und Ruhe zu gönnen.

Dafür gibt es auf unserer HP besonders viel Aktuelles, um die Welpeninteressenten, die es meist kaum erwarten können, auf dem Laufenden zu halten.

Wenn nach reichlichen zwei Wochen der Tatendrang der kleinen Fellnasen wächst, wird die Wurfbox erweitert. Sie haben dann die Möglichkeit, den erweiterten Auslauf zu erforschen.

Durch die ständige Nähe zu uns werden sie automatisch und von Anfang an, mit der Alltagsroutine und den Geräuschen im Haus vertraut gemacht. Auch unsere Enkel, die den ruhigen und umsichtigen Umgang mit den Hunden gewöhnt sind, unterstützen uns gern bei der Betreuung der Zwerge.

Zu den täglichen Aufgaben gehört die Gewichtskontrolle. Die Dokumentation der Zunahme ist wichtig, damit man die optimale Versorgung aller Welpen im Blick hat und bei Bedarf sofort unterstützen kann. Auch hierbei haben wir fleißige und gewissenhafte Helfer.  ;)

 

Um das Gesäuge der Hündin zu schonen, stutzen wir den kleinen Löwenjägern regelmäßig die Krallen. Am Besten geht das, wenn sie gerade satt und müde von den Zitzen abfallen.

 

 

 

Auch die erste von insgesamt 3 Entwurmungen findet in dieser Zeit statt.

 

 

Wir nutzen den Überraschungseffekt. Anschließend beim "bitteren Erwachen" wird sich geschüttelt, was die Standfestigkeit hergibt. 

 

Nach der 4. Woche erfolgt dann der gemeinsame Umzug ins Welpenhaus. Ab diesem Zeitpunkt freuen wir uns sehr über Ihren Besuch.

Hier haben die kleinen Löwenjäger nun auch für ihre nächsten Entwicklungsschritte ausreichend Platz und viele Möglichkeiten zum Spielen und Entdecken, falls es den kleinen Pfoten im Garten zu kalt ist.

Im Kuschelbereich gibt es ein "Großraum-Ridgipad" unter der Wärmelampe. Hier werden die gemeinsamen Milchmahlzeiten am liebsten eingenommen.

Große Fensterflächen in Welpenhöhe sorgen für ausreichend Licht, auch wenn die Sonne einmal nicht scheint oder für den "Rundumblick" bei Nacht.

 

Im Welpenhaus befindet sich eine geräumige "Welpenkiste", die in vielerlei Hinsicht sehr praktisch ist. Den Zwergen bietet sie eine willkommene Rückzugsmöglichkeit. Das Fenster in der Frontfläche ermöglicht uns einen Überblick und erleichtert das Durchzählen am Abend ... ;-)

Da sie durch eine Wärmematte von unten beheizt wird, haben es selbst die Winterwürfe bei Nacht mollig warm und die Kleinen fühlen sich in ihr ridgebackwohl.

Für uns Zweibeiner ist die "Welpenkiste" gleichzeitig die Unterlage der Übernachtung. Auf ihr ist für die verbleibenden 4 Wochen eine Luftmatratze ausgebreitet, so dass die gemeinsame Nachtruhe im Welpenhaus auch für uns recht gemütlich ist.

 

Natürlich gibt es auch eine Welpenklappe, die jederzeit den ungehinderten Gartenbesuch ermöglicht und somit der "Stubenreinheit" dient. Schnell haben die kleinen Fellnasen den Bogen heraus und erobern den nächsten Bereich.

Im kleinen und gesicherten Nachtauslauf erledigen sie ihr Geschäft und kehren selbständig ins Welpenhaus zurück.

Geschafft - Ganz stolz  :-) Von unserem Nachtlager aus haben wir die direkte Kontrolle und können helfen, wenn es am Anfang doch einmal schwierig ist.

 

Und schon wird es Zeit für den nächsten Schritt. Am kleinen Nachtauslauf schließt sich der Welpengarten an und wartet auf seine Eroberung. Das man dabei erst einmal ein Metallgitter überqueren muss, wird von den Welpen gar nicht wahrgenommen und gehört von Anfang an zur Normalität. 

 

Im Garten gibt es nun wieder eine Menge spannender Dinge zu entdecken. Dabei herrscht zusätzlich ein reges Kommen und Gehen von den unterschiedlichsten Zweibeinern. So werden die Welpen ganz nebenbei mit Kindern, sowie Männern und Frauen verschiedenen Alters bekannt gemacht. Ein sicherer und ruhiger Umgang mit den Hunden versteht sich dabei von selbst.

Unsere "Großen" sind immer mit dabei und zeigen ganz unaufgeregt, wie man die einzelnen Geräte benutzen kann.

So wird ein Spielgerät nach dem anderen erforscht.

Gemeinsam haben die kleinen Löwenjäger Spaß und sammeln täglich neue Erfahrungen.

 

Natürliche Hindernisse regen zum Erobern an und sorgen für Abwechslung im Welpengarten.

Neugierig werden unbekannte Bodenbeschaffenheiten ausgetestet und jeder möchte einmal über die Steine klettern.

 

Aber auch das Buddeln im Sand erfreut sich großer Beliebtheit.

 

Der Tunnel raschelt schön und eignet sich hervorragend zum Jagen und Verstecken.

 

Einer macht es vor und schon sind alle dabei.

 

Bei der Jagd nach den Flaschen kann man mal richtig Krach machen.

Täglich erproben die kleinen Löwenjäger ihr Geschick und sammeln vielfältige Erfahrungen.

Die Neugier und ihr Tatendrang kennen dabei keine Grenzen.

Durch unsere Enkel erleben die Welpen schon frühzeitig einen positiven Kontakt zu Kindern. So lernen die kleinen Fellnasen die schnelleren Bewegungen und lebhaften Stimmen der jüngeren Zweibeiner kennen.

 

Unter unserer Aufsicht gilt dabei Rücksichtnahme auf beiden Seiten. Weder werden die spitzen Welpenzähnchen an den Händen der Kinder geduldet, noch ist ein wildes Herumrennen der Zweibeiner im Welpengarten gestattet. 

Durch die tatkräftige Unterstützung unsere Enkel werden schon einmal Seifenblasen und Luftballons genau unter die Lupe genommen.

 

Im Sommer gelingt es uns auch immer recht gut, den Zwergen die Liebe zum Wasser nahe zu bringen.

Unsere großen Ridgebacks gehen da ja auch mit viel Freude und gutem Beispiel voran.

 

Alle Rudelmitglieder beteiligen sich ab ca. der 4. Woche bei der Welpenaufzucht und haben dabei eine perfekte Arbeitsteilung.

Es ist für uns faszinierend zu erleben, wie das Zusammenspiel zwischen den erwachsenen Hündinnen funktioniert.

Während die Mama für die Ernährung zuständig ist, teilen sich die beiden Anderen in die Erziehung und das Spiel mit den Welpen.

Auch hier werden die Regeln schon ganz konsequent umgesetzt.

So vergehen die Tage zwischen Spiel, Anleitung und Erziehung wie im Fluge.

 

Nach einem spannenden Spiel ziehen sich die kleinen Löwenjäger zum Schlafen oft in die bereitgestellte Box (Kennel) zurück.

Wenn sie den Schutz dieser "Höhle" schon frühzeitig kennen und genießen lernen, so werden sie diese Rückzugsmöglichkeit auch später, in ihrem neuen Zuhause, gern nutzen.

 

Die gesunde und artgerechte Ernährung der Welpen liegt uns sehr am Herzen. Aber besonders in der Wachstumsphase muss vieles genau beachtet werden. Dies gelingt uns mit der kompetenten Hilfe von Frau Christine Hechtl http://www.cibuscanis.bayern/.

Die zertifizierte Ernährungsberaterin betreut nicht nur unsere 3 erwachsenen Mädels, sie erstellt auch für die Welpen unserer Würfe eine Bedarfsanalyse und die daraus resultierende Fütterungsempfehlung. Gern nehmen wir den Mehraufwand während der Aufzucht in Kauf, wissen wir doch, dass dies eine wesentliche Grundlage für ein gesundes Heranwachsen ist.

Wir haben es uns zur Gewohnheit gemacht, die Welpen mit einer Pfeife zu den leckeren Mahlzeiten zu rufen. Egal wo sie sind oder ob sie gerade geschlafen haben, sobald der Pfiff  ertönt, stürmen sie uns entgegen.

 

So ist schon mal die Grundlage für ein "Heranrufen" gelegt. Da jeder Welpe eine Pfeife mit nach Hause nehmen kann, hoffen wir sehr, es wird auch weiter fleißig geübt.

13 Mal schmatzen und schlecken - es Schmeckt!

 

Weitere Informationen über unsere Ernährungsphilosophie finden Sie auf der HP unter:

Hundefutter? - Nein , danke!

Blick in den Futternapf

 

Kurz bevor dann die Löwenjäger bei ihren neuen Familien einziehen, unternehmen wir kleine Autofahrten mit ihnen, damit sie diese Erfahrung noch in der Geschwistergemeinschaft sammeln können und sie auf dem Weg in ihr neues Zuhause, weniger Probleme haben.

Wir verbinden dies immer mit einem kleinen Ausflug, wobei sich die Rasselbande das erste Mal außerhalb der bereits bekannten Umgebung bewegt. Mit ihrem Rudel im Rücken, begegnen sie dieser neuen Herausforderung sehr gelassen.

 

In der letzten gemeinsamen Woche kommt dann die Tierärztin mit ihrem Team zu uns. Alle Löwenjäger werden gründlich untersucht, bekommen alle erforderlichen Impfungen und ihren Chip.

 

Nach der vollendeten 8. Wochen findet dann auch die Wurfabnahme, durch eine Zuchtwartin unseres Vereines statt. Dabei werden für jeden Welpen Einzelberichte zur Wurfabnahme erstellt. Zur Überprüfung bei der Wurfabnahme gehören neben dem äußeren Erscheinungsbild wie Haarfarbe und Maske, auch eine Kontrolle von Ridge, Rute, Wirbel, Box, weiße Abzeichen, Gebiss, Dermoid Sinus usw.

 

Und danach geht es dann schon bald an’ s Kofferpacken und Abschiednehmen.

Auch die erste BARF-Ration ist gefrostet mit im Gepäck und erleichtert den Start im neuen Zuhause.

Es ist für die Welpen sehr wichtig, dass sie anschließend auch in ihrem neuen Zuhause, in gleicher positiver Weise mit vielfältigen Eindrücken in Berührung kommen. Sie benötigen für ihr Sozialverhalten den Kontakt zu Artgenossen. Besonders beim Zusammentreffen mit souveränen älteren Hunden, lernen die kleine Fellnasen ganz viel über Kommunikation. Wenn Sie eine Welpenstunde besuchen möchten, prüfen Sie bitte bevor das neue Rudelmitglied bei Ihnen einzieht gründlich, wie dort die Bedingungen sind!!!!

Sehr empfehlenswert ist diese DVD. Sie erklärt nachvollziehbar, wo die Stolpersteine in der Junghundeerziehung liegen können und zeigt an vielen unterschiedlichen Beispielen,   wie "Mensch" geholfen werden kann. Auch wir fanden bei unserem 5. RR in der "Sturm und Drangzeit" wieder viele Denkanstöße, die es umzusetzen gilt.

 

 

 

Welpentreffen 2010 A-Wurf

 

 

Wir wünschen uns, dass wir auch nach der Welpenabgabe nicht ganz den Kontakt zu Ihnen verlieren und von der weiteren Entwicklung "unserer Kleinen" von Zeit zu Zeit hören.

 

 

Welpentreffen 2012 B-Wurf

 

 

Wir freuen uns über jedes Wiedersehen mit Ihnen, auch in der Zeit nach dem Welpentreffen...

 

 

Welpentreffen 2015 C-Wurf

 

 

Natürlich stehen wir Ihnen auch jederzeit gern bei Fragen zur Seite.

 

 

Welpentreffen 2018 D-Wurf

 

 

Wenn Sie der Meinung sind, dass unser Kennel für die Erfüllung ihres Welpenwunsches in Frage kommt, nehmen Sie bitte rechtzeitig Kontakt mit uns auf.

 

 

Welpentreffen 2020  E-Wurf

 

Es ist uns sehr wichtig, dass wir uns schon vor der Geburt der Welpen, vielleicht bei einem gemeinsamen Spaziergang mit den Hunden, kennenlernen.